Möbel aus nachwachsenden Rohstoffen
Viele Menschen bevorzugen für die eigenen vier Wände Einrichtungsgegenstände aus Holz. Diese wirken natürlich und unterstreichen eine warme und behagliche Wohnatmosphäre. Wer noch nicht so recht weiß, welche Holzarten zum eigenen Zuhause passen, kann sich Anregungen und Tipps im Internet suchen. Zahlreiche Websites wie zum Beispiel holzschreibtisch.net zeigen tolle Einrichtungsideen auf und beinhalten Informationen zu den beliebtesten Holzarten. Vor allem schnell nachwachsende Holzarten wie die Bambuspflanze liegen zurzeit voll im Trend.
Bambus – Ein Süßgras mit erstaunlichen Eigenschaften
Die Bambuspflanze ist in Asien beheimatet, wächst aber auch in verschiedenen Gebieten Südamerikas, Australiens und Afrikas. Entgegen vieler Erwartungen ist das Gewächs keine Holzart: Es gehört zur Familie der Süßgräser, ist aber trotzdem härter als Eichenholz. Auch für ihr enorm schnelles Wachstum ist die Bambuspflanze bekannt. Bis zu einem Meter wachsen Bambushalme täglich. Bambusbestände sind deshalb nahezu endlos und nehmen auch durch eine Ernte keinen Schaden. Im Gegenteil: Die Ernte fördert das Wachstum der einzelnen Halme sogar noch. Diese Eigenschaft ist es, die Bambus zu einem sehr umweltfreundlichen Material macht, das sich perfekt für den Möbelbau eignet.
Vom Halm zum fertigen Möbelstück
Erst wenn die einzelnen Bambushalme verholz sind, lassen sie sich ernten. Zum Zeitpunkt der Ernte bestehen sie jedoch zu circa 80 Prozent aus Wasser. Vor der Weiterverarbeitung zu Möbelstücken werden die Halme deshalb zunächst in einem schonenden Verfahren getrocknet. Dieses Verfahren kann sich über Monate hinziehen, ist aber unabdingbar für eine hohe Qualität der Bambusmöbel. Kommt es zu einer Verarbeitung von noch nicht durchgetrockneten Halmen, so bilden sich Risse und raue Stellen am fertigen Möbelstück.